Mit einer eigenen Homepage Geld verdienen

0
8
shutterstock_460485457
shutterstock_460485457

Es ist längst keine Seltenheit mehr, dass man eine Homepage nicht nur aus Spaß betreiben, sondern damit auch Geld verdienen kann – Online-Shops und Blogger machen es schließlich vor. So einfach, wie es auf dem ersten Blick aussieht, ist es in der Regel aber nicht. Wer allerdings langfristig damit Geld verdienen will, sollte auf ein paar Dinge achten.

Eine Homepage erstellt sich nicht von selbst

Man muss stattdessen ein bisschen Zeit für den Aufbau und die Gestaltung einplanen. Wichtig ist am Anfang natürlich auch die Idee hinter der Webseite. Hat sie einen informativen Charakter, sollte der Content natürlich etwas her machen – d.h. Recherche-Arbeiten und ein Händchen für gute Texte sind definitiv notwendig. Wer sich für einen Online-Shop entscheidet, benötigt ausreichend Produkte, die man anbietet. Und bei einem eigenen Blog reicht ein einziger Text selbstverständlich nicht aus. Stattdessen muss man die Leser mit regelmäßigen Einträgen füttern, die das Interesse der Nutzer wecken sollte.

Kaufmännische Fähigkeiten sind von Vorteil

Nicht nur die Optik einer Webseite ist ausschlaggebend für den Erfolg. Wer mit seiner Homepage langfristig Geld verdienen will, muss auch den finanziellen Aspekt betrachten.

  • Bei einer Selbstständigkeit gilt es das Finanzamt zu informieren. Bei einer reinen Content-Erstellung erfolgt die Einstufung in der Regel als Freiberufler, weil es sich dann um eine kreative Tätigkeit handelt.
  • In der Anfangszeit kann man außerdem die Kleinunternehmerregelungnutzen – dann entfällt die Umsatzsteuer.
  • Hinzu kommen natürlich noch die Rechnungen, die man schreiben muss (wir empfehlen diesen Ratgeber zum Thema Rechnungssoftware).

Es ist daher immer besser, sich im Vorfeld mit einem Steuerberater zusammenzusetzen oder ein Gründertreffen zu besuchen. Dadurch erfährt man, was auf einen zukommt und welche Fehler man vermeiden kann.

Wie genau lässt sich mit einer Homepage eigentlich Geld verdienen?

In der Theorie ist es gar nicht so schwer, verschiedene Einnahmequellen für sich zu gewinnen.

Affiliate Marketing

Der Begriff mag vielleicht nicht jedem bekannt sein, die Umsetzung hingegen schon. Es handelt sich hierbei nämlich um Links, die zu einem externen Anbieter führen. Das Prinzip lässt sich sehr gut anhand eines Blogs erklären. Wer z. B. viel liest und sich daher für einen Buch-Blog entschieden hat, verlinkt in der Regel das gelesene Werk in Form einen Produktbildes. Wenn ein Nutzer auf das Cover klickt, wird es entweder zum jeweiligen Verlag oder zu einer Verkaufsplattform wie Amazon weitergeleitet. Kauft der Konsument dann den Artikel, erhält der Blog-Betreiber eine Provision. Ebenso verhält es sich mit Bannern oder Buttons, die auf der eigenen Seite eingepflegt werden. Wichtig:Es ist nicht ratsam, alles zu verlinken, was man in die Finger bekommt. Man sollte besser darauf achten, dass es zum eigenen Content passt und sich die Partnerprogrammegenau aussuchen. Sonst erkennen Nutzer sehr schnell, dass es sich hierbei um eine bezahlte Kooperation handelt. Im schlimmsten Fall verlieren sie dann das Interesse an der Webseite.

AdSense

Hierbei handelt es sich um ein Google-Programm, welches dem Webseiten-Betreiber dabei hilft, zum Inhalt passende Werbung einzubinden. AdSense ist in der Handhabung nicht schwierig. Man muss lediglich einen Code auf der eigenen Homepage einbinden, den Rest macht Google. Auch hier erfolgt die Bezahlung pro Klick. Diese Maßnahme lohnt sich allerdings erst, wenn man eine große Besucherzahl vorweisen kann. Denn ein Klick bringt in der Regel nur ein paar Cent. Handelt es sich um ein sehr gutes Suchwort, können auch mal ein paar Euro als Gewinn hinzukommen.

Backlinks

Viele Hersteller und Online-Shops leben von Backlinks und sind daher auch bereit, eine entsprechende Summe fließen zu lassen. Doch was bedeutet das genau? Anbieter, Verkäufer oder Agenturen kommen auf den Inhaber einer Homepage zu und fragen an, ob ein Link oder ein Text (mit entsprechendem Link) auf der Webseite möglich ist. Entweder wird der Text geliefert oder man muss ihn selbst schreiben. Sofern man sich über den Preis einig wird, kann man über bezahlte Artikel sehr gut Geld verdienen – solange die Sichtbarkeit der eigenen Seite den Preis rechtfertigt. Je besser diese ist, umso höhere Preise kann man verlangen.

Was nicht passt, wird passend gemacht!?

Natürlich kann man dieses Prinzip verfolgen, wenn man viel Geld verdienen will. Sonderlich zielführend ist das allerdings nicht immer. Denn wenn Bezahldienste überhand nehmen oder thematisch gar nicht zur eigenen Seite passen, merken dass die Nutzer sehr schnell. Während es einige ignorieren werden (sofern die Qualität des Contents es wert ist), kann man trotzdem wichtige User verlieren. Das wiederum bedeutet, dass die Sichtbarkeit sinkt und man nicht mehr erfolgsversprechend für Unternehmen ist. Außerdem fühlen sich viele Nutzer von häufigen Werbeeinblendungen gestört und nutzen daher einen sogenannten AdBlocker. Wer also mit seiner Homepage Geld verdienen will, sollte auf dezente Werbung setzen, die zur eigenen Seite passt.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here